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Urlaub in der Wachau
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Meine Ausflüge in die Wachau

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Am 10 Juli 2012 hatte ich gleich eine Verabredung.
Früh aus dem Bett hieß es, da der Zug der Mariazeller Bahn um 08:53 Uhr ab Obergrafendorf in Richtung Mariazell abging.
Mit von der Partie waren Irina, Franz und Daika.

Also GAAAANZ früh aus dem Bett und auf die Straße nach St. Pölten, meine Bekannten abholen und weiter nach Obergrafendorf.

Etwas zur Mariazeller Bahn:

Die Strecke wurde am Ende des 19. Jahrhunderts rein für den Tourismus (Pilger nach Mariazell) erbaut. Der Streckenteil von St. Pölten (hier war die Abfahrtstelle der Bahn ursprünglich VOR dem Hauptbahnhof) bis nach Laubenbach Mühle führt ohne besondere Steigungen durch das wildromantische Pielachtal. Erst dann wird diese Bahn zu einer reinen Gebirgsbahn mit vielen Steigungen, Viadukten und Tunnel.

Die ersten Züge wurden von den eigens für die Mariazeller Bahn entwickelten Dampflokomotiven der Reihe MH bedient. Heute noch steht die MH6 in Obergrafendorf im Heizhaus. Sie ist Privatbesitz und kommt hin- und wieder vor Sonderzügen zum Einsatz. Die MH3 soll in Gmünd / Waldviertelbahn beheimatet sein, und eine dritte MH auf der Stainzer Bahn im Einsatz sein. MH heißt ganz einfach Mariazeller Bahn, Heißdampf und Baunummer 1 - 6.

Bereits in den Anfangsjahren entwickelte sich der Pilgerverkehr der Bahn so gut, dass es eine Anweisung der Direktion gab, Werbung für die Bahn zu unterlassen, da man fürchtete, die zusätzlichen Passagiere nicht befördern zu können. Es waren ja schon bis zu 14 Zugpaare pro Tag auf der eingleisigen Strecke unterwegs!

Bereits bei der Planung der bahn wurde festgelegt, die Strecke zu elektrifizieren. Dazu wurde in Wiener Bruck der Erlaufstausee gebaut mit einem Kraftwerk, dass ausschließlich die Bahn mit Energie versorgen sollte. Nach der Fertigstellung 1911 wurden die ersten Einphasen-Wechselstromlokomotiven Europas (Hersteller Siemens&Schuckert und Kraus / Linz) in Betrieb genommen. Diese Lokomotiven versehen heute noch, nach über 100 Jahren, ihren Dienst. Die Betriebsspannung beträgt 6500 Volt Wechselstrom bei 25Hz.

Nach vielen Versuchen der ÖBB, diese Bahnstrecke als Unrentabel schließen zu lassen, hat heute das Land Niederösterreich und ein Verein den Betrieb übernommen. Das keine Stilllegung mehr geplant ist, zeigt das Großprojekt Bahnbetriebswerk Laubenbach Mühle.

Und nun die Bilder der Strecke und der Landschaft. Viel Spaß.


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Burg Hinterhaus in Spitz im schönsten Morgenlicht, wahrend ich noch mit Schlaf in den Augen.....

Das Stellwerk in Obergrafendorf

Gleisbildtafel im Stellwerk

Einfahrt der "Ötscher Bär".

Franz und Daika

Ruhige und sanfte Landschaft

Im Pielachtal

Irina und Daika

Voralpenland

Mit 40 km/h

Bahnhof mit leeren Kisten

Dort oben müssen wir hin

Mit 40 km/h geht es bergauf

Der Bahnhof Winterbach

Privatbesitz und schön gemacht

Laubenbach Mühle von Winterbach aus und 400 Meter höher

Jetzt sind wir im Gebirge, aber kaum noch Steigungen

Puchenstuben

Der Bahnhof Goesing. Gleich kommt der längste Tunnel: 2369 Meter

Der Ötscher-Bär

Das erste Mal der Ötscher

Die Zinken bei Wiener Bruck

Und noch einmal

Der einzige Blick auf den Erlaufstausee

Unser Zugpferd

Bahnhof Mariazell

Richtung Gußwerk. Die Gleise liegen noch.

Da geht es zur Bürgeralp

Blick auf Mariazell und die Basilika

Auf der Seilbahn, Länge 1035 Meter

Rundumblicke von der Bürgeralp

Der Turm und wir zu Fuß unterwegs

Erzherzog-Johann-Warte

Farbenfroh

Daika und Wasser

Daika

Erfrischung

Rax und Schneeberg

Der Erlaufsee

Das ist wirklich ein Schwalbenschwanz. Nur meine Knipse meinte das Gras dahinter.

Start frei

Gezogen und gewinnt an Höhe

Es geht wieder abwärts

Das ist keine Frage, was das ist, oder?

Die Hauptstraße

Raucher stehen immer im Regen!

Die Frage: Was, bitte, ist Bahnfrevel?

Die Rollfähre Spitz

Das Strandcafe in Spitz

Die Agentie Spitz

Betrieb vor dem 1000-Eimerberg in Spitz

Ein Schiff wird kommen....

Blumen auf der Fähre

Bugwelle ohne Antrieb.

Ob der bezahlt hat?

 

 

 

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Stand: 08.09.17

(c) Rolf-Dieter Reichert 2010